Baslermeisterschaften: Weppernig und Moosmann siegen

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Beide begannen die Baslermeisterschaften relativ schlecht, am Ende reichte es Michael Weppernig dank einem fulminanten Schlussspurt zum klaren Sieg. Elena Moosmann (Bild) setzte sich im Stechen gegen Victoria Monod durch.

Nach der ersten von drei Runden im Golf&Country Club Basel lag Michael Weppernig bloss auf dem 16. Rang. Mit fünf über Par konnte der Spieler von Sempachersee nicht zufrieden sein. Weppernig steigerte sich im zweiten Durchgang, doch mit sieben Schlägen Rückstand auf die Führenden schien sein Rückstand auf die Spitze vor der Entscheidung zu gross. Auf den zweiten 18-Loch am Sonntag schlug der Innerschweizer dann aber „richtig zu“. Weppernig spielte eine saubere 67-er Runde oder fünf unter Par, während die direkte Konkurrenz patzerte. Die klar beste Runde des ganzen Turniers sicherte Weppernig schliesslich den deutlichen Sieg, drei Schläge vor Henry Tschopp (Hittnau) und vier vor Alvar Zwahlen (Lägern) und Loris Schüpbach (Bad Ragaz).
Wesentlich knapper war die Entscheidung bei den Frauen. Die spätere Siegerin, Elena Moosmann, startete mit einer 78-er Runde ebenfalls alles andere als wunschgemäss. Die 15-jährige, die noch eine Woche zuvor beim VP Bank Ladies Open in Gams brilliert hatte, kämpfte sich zurück ins Titelrennen. Mit Runden von 75 und 72 setzte sie sich zusammen mit der gleichaltrigen Victoria Monod an die Spitze des Feldes. Auch Monod hatte in Gams kurz zuvor ihr erstes Profi-Turnier bestritten und sich dort für den Cut qualifiziert. Im Direktduell der jungen Amateurinnen musste das Stechen entscheiden, hier behielt Moosmann auf dem zweiten Extraloch die besseren Nerven und gewann nach den Tessinermeisterschaften nun auch das Championnat de Bâle.

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