ASG DV: Zwei neue Clubs, Lukas Eisner neu im Vorstand

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Die Delegierten des Schweizerischen Golfverbandes (ASG) haben an ihrer Jahresversammlung in Bern die beiden Golfclubs Saint-Apollinaire und Meggen aufgenommen. Neu im Vorstand ist Lukas Eisner (Bild), Captain von Golf Heidental.

Die Aufnahmegesuche der 36-Loch-Anlage in der Nähe von Basel und des 9-Loch Platzes in Meggen wurden von den Delegierten der anwesenden 73 Clubs wie erwartet klar angenommen. Es gab bei beiden Projekten keine einzige Gegenstimme, bei Saint-Apollinaire enthielten sich zwei Clubs der Stimme. Die beiden Initianten, Daniel Weber und Josef Schuler, betreiben in der Schweiz bereits erfolgreich die Anlagen in Sempachersee und Kyburg, respektive Küssnacht am Rigi. 
ASG-Präsident Jean-Marc Mommer freute sich über die Aufnahme des 97. und 98. Clubs in die Reihen des Schweizerischen Golfverbandes: „Unser Sport kann ohne Plätze nicht leben.“ Zuletzt war Augwil vor vier Jahren in die ASG eingetreten.
„Zuwachs“ gibt es auch im Vorstand des Golfverbandes. Die Delegierten wählten Lukas Eisner neu ins Gremium. Der gebürtige Basler ist Captain im Golfclub Heidental. Er spielt seit 15 Jahren Golf (aktuelles Handicap 6,9). Beruflich ist der 57-Jährige Chirurg. Seit 2000 amtet er als Chefarzt im Departement Operative Medizin am Kantonsspital Olten. Eisner ist verheiratet und hat zwei Kinder. „Ich fühle mich geehrt und freue mich über die spannende Aufgabe im ASG-Vorstand“, sagte der Mediziner nach der Wahl.
Zuvor hatte Jean-Marc Mommer in seinem Jahresbericht unter anderem auf die diversen sportlichen Grosserfolge verwiesen, und erwähnte vor allem die Teilnahme der beiden Schweizerinnen Albane Valenzuela und Fabienne In-Albon bei den Olympischen Spielen in Rio und die sensationelle Silbermedaille an der Team-Weltmeisterschaft der Amateurinnen durch Morgane Métraux, Kim Métraux und Azelia Meichtry. „Noch nie verlief ein Jahr so gut wie 2016 für den Schweizer Amateursport! Bei den Damen kann man einfach nur von einem «Dream-Team» sprechen“, betonte Mommer.
Albane Valenzuela belegt Rang 3 der Amateur-Weltrangliste und war 21. am Olympischen Turnier in Rio. Sie ist auch die erste Schweizerin, die den Cut am US Open und am Ana Inspiration geschafft hat. „Diese grossartigen Erfolge stehen für eine neue Welle von Schweizer Golfspielerinnen, das motiviert alle unsere Junioren“, sagte Mommer vor den Delegierten.